Manchmal braucht man einfach einen Augenblick zum Durchatmen
Pause machen, rausnehmen, runterfahren, einmal Reset, das ist für uns kein Abbruch.
Nach intensiven Sequenzen merken wir oft, was sich da alles aufbaut. Wenn man das einfach weiterlaufen lässt, wird’s nicht besser, sondern nur unruhiger.
Das ist natürlich nichts, was wir ständig machen oder pauschal einbauen.
Wir nehmen den Hund nicht leichtfertig aus dem Trail.
Aber es gibt Situationen, wo der Hund wenig bis gar nichts anzeigt, er wirkt irgendwie „leer“ oder läuft einfach nur noch mit und hinten ist ein Hundeführer, der auch nicht klarer ist als der Hund selbst.
Deshalb bringt es nichts, unter diesen Umständen im Training noch mehr Strecke zu machen, wir setzen lieber kurzfristig einen Cut.
Die mentale Pause ist für uns eine bewusste Entscheidung. Wir geben dem Hund einfach kurz Raum, bei sich anzukommen, damit er dann im Anschluss wieder sauber weiterarbeiten kann. Dem Hundeführer hilft es genauso, er wird dadurch wieder präsenter und kann seinen Hund besser einordnen.