Zwei Wahrnehmungen Ein Ziel:  Sehen und Riechen im Gleichgewicht

Mensch und Hund nehmen dieselbe Umgebung völlig unterschiedlich wahr.

 

Der Hund arbeitet über Geruch, der Mensch über Sicht und Struktur.

 

Während der Hund feine Veränderungen in der Luft und auf der Oberfläche wahrnimmt, orientiert sich der Hundeführer an Linien, Wegen und Anhaltspunkten.

 

Beide Informationen sind wichtig,  aber sie wirken auf unterschiedlichen Ebenen.

 

Im Trail kommt es darauf an, diese Wahrnehmungen miteinander abzugleichen, ohne sie zu vermischen.

 

Wer zu sehr auf das schaut, was er sieht, übersieht das, was der Hund riecht.

 

Und wer dem Hund folgt, ohne die Umgebung zu lesen, verliert den Überblick.

 

Erfolg entsteht dort, wo beide Systeme zusammenarbeiten:

 Der Hund führt über den Geruch, der Mensch liest die Situation.

 

Erstes Bild: der Hund riecht, der Mensch liest die Situation.

 

Zweites Bild: der Hund folgt seinem Geruchseindruck, der Mensch behält die visuelle Kontrolle über Raum und Richtung.

 

Qualität  im Trail entsteht dann, wenn beide denselben Weg gehen, auch wenn sie ihn unterschiedlich wahrnehmen.

 

Geplant und angepasst arbeiten unter ständig wechselnden Bedingungen – das ist Mantrailing.